Hundekissen nähen: rund, eckig, bunt – die Top 10!

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Eine Haustierausstattung ist oftmals teuer und zudem nicht wirklich schön. Wie wäre es also mit etwas Individuellem für euch und euren Hund? Die Idee: Selbst ein Hundekissen nähen! Nachfolgend haben wir die besten Ideen für euch zusammengetragen. Was ihr alles für euer selbstgemachtes Hundekissen braucht, erklären wir euch in diesem Artikel.

Die Körbchen-Formen

Von einfach bis tricky haben wir für euch ein paar Inspirationen gesammelt, wie ihr eurem Hund ein einzigartiges Hundebettchen kreieren könnt.

1. Gemusterte Hundedecke

Am einfachsten zu nähen ist das rechteckige Hundekissen. Ebenso simpel wie schnell habt ihr eine individuelle Hundematratze. Lediglich die Größe müsst ihr beachten. Als Richtwert gilt:

  • Kleinen Hunderassen reicht ein ungefähres Außenmaß in der Größe von 40x60cm.
  • Für Mittelgroße Hunderassen könnt ihr mit einem Außenmaß von ca. 53x75cm rechnen.
  • Große Hunderassen benötigen in etwa 70x105cm als Außenmaß.

Bei allen Zuschnitten ist zu beachten, nicht die Nahtzugabe zu vergessen. Hierfür reichen in der Regel ein bis zwei Zentimeter.

Bei der Musterauswahl könnt ihr mit einfachen Sternen, Punkten oder Streifen nichts falsch machen.

 2. Knochenkissen

Etwas ausgefallener wird es mit diesem Modell. Schneidet euch hierfür am besten zunächst eine Schablone aus einem Stück Pappe zurecht. Bedenkt auch hier wieder die richtigen Größenverhältnisse. Schwupp di Wuff - Pardon wupp - könnt ihr das neue Lieblings-Hundekissen nähen. Unsere Jacquardstoffe eignen sich perfekt als Hundebett-Stoff.

3. Zweifarbiges Hundekissen

Wie hier im Beispiel zu sehen, könnt ihr der einfachen rechteckigen Variante mit einem farblich abgesetzten Rand optisch und handwerklich noch einen draufsetzen. Wie wäre es mit zwei maritimen Mustern? Wir empfehlen euch einen Dekostoff aus Leinen, kombiniert mit einem Jerseystoff im roten Ringel-Muster.

 4. Die Donutform

Um ein solches Kringel-Hundebett zu nähen, benötigt ihr nur zwei Schnittmuster: Einen Kreis sowie Streifen. Den Kreis schneidet ihr dreimal zu, den Stoffstreifen zweimal. Das Nähen geschieht wie gewohnt. Anschließend braucht ihr nur noch die entstandene Kissenschlange zu einem Ring nähen. Diese wird dann an dem Rundkissen festgesteckt und -genäht. Zum Befüllen bietet sich eine Wendeöffnung an, die vernäht wird. Wir empfehlen die Kombination aus einem flauschigen Plüschstoff als Innenseite und einen gemusterten Stoff für die Unterseite. Für ein mittelgroßes Hundekissen dieses Formats könnt ihr folgende Maße benutzen: 64cm Durchmesser für den Kreis und 170x25cm für die Streifen.

Die Berechnungsformel ist U=2·π·r.

Das ist euch zu kompliziert? Dann könnt ihr den Ring weglassen und stattdessen ein gut gepolstertes, rundes Hundekissen nähen.

5. Hundebett mit weicher Kante

Solch ein Hundebett zu nähen ist einfacher als ihr denkt. Denn auch hier handelt es sich um rechteckige Zuschnitte. Dennoch sind bei diesem Kissen bestimmte Nähvorkenntnisse von Vorteil. Beim Einlegekissen könnt ihr mit einem Reißverschluss arbeiten. Das Randstück wird mit einem Einstieg ausgestattet. Ob einfarbig oder im Mustermix, ist euch überlassen. Unsere Empfehlung: Ein zweifarbiger Dekostsoff.

6. Hundebett mit Schlaufen

Auch bei diesem Körbchen näht ihr einfach alle befüllten Einzelteile, wie im Bild zu sehen, zusammen. Zuvor müsst ihr bei jedem Randkissen jeweils eine Schlaufe auf jeder Seite anbringen – alle auf der gleichen Höhe versteht sich. Nun das kreuzartige Hundekissen nähen und die Teile mit den Schleifen verbinden. Auch hier seid ihr in der Stoffauswahl wieder völlig frei. Wir finden hierfür eignen sich ideal unsere Baumwollstoffe.

7. Hundesofa

Auch bei diesem Kissen könnt ihr euch vom Prinzip her an den bereits vorgestellten Anleitungen orientieren. Näht dafür zwei Kissenrollen und befestigt diese anschließend an einer Hundedecke. Dabei am hinteren Ende der Decke etwa so viel Platz lassen, wie die Rolle hoch ist. Klappt das nun überstehende Ende hoch und näht es fest. Als Gesamtlänge der Decke nehmt ihr das Maß der Sitzfläche eures Sofas und rechnet einen Überhang dazu. Für alle Dackelbesitzer haben wir den richtigen Hundebett-Stoff: Kissenstoff mit verschiedensten Motiven.

Zu guter Letzt haben wir hier nochmal ein paar ausgefallenere Ideen für ein Hundebett. Hier könnt ihr eine alte Kiste oder ein altes Kissen upcyclen und euer selbstgenähtes Hundekissen hinein legen. Schaut selbst:

8. Kissen in Weinkiste

Passend zum rustikalen Look: Unser karierter Baumwollstoff Denim Check in Blau-Ecru.

9. Hundebett aus altem Koffer

10. Hundekorb aus altem Kissen

Das braucht ihr um ein Hundekissen zu nähen

Ein Hundekissen bietet nicht nur euch, sondern auch eurem Vierbeiner eine Menge Vorteile. Diese haben wir hier noch einmal für euch aufgelistet:

  • Individuell
  • Kostengünstig
  • Bezug austauschbar
  • Keine versteckten Schadstoffe

Um ein Hundebett zu nähen benötigt ihr folgende Utensilien:

  • Stoff eurer Wahl
  • Bastelwatte zum Füllen
  • Nähanleitung
  • Nähmaschine
  • Nähwerkzeug

Grundsätzlich könnt ihr alle Stoffe verwenden die euch gefallen. Vom normalen Baumwollstoff über Plüsch, Denim, Kunstleder und Cord bis hin zu Jersey und mehr – ihr habt die Qual der Wahl! Bedenkt dabei nur eins: Kunstfasern bringen euren Vierbeiner zum Schwitzen. In unserem Sortiment haben wir viele unterschiedliche, gemusterte Stoffe. Hier findet ihr bestimmt das passende Textil, welches am besten zu eurem Hund passt. Ein paar Vorschläge von uns seht ihr weiter unten.

Zum Füllen des Kissens könnt ihr Vliesline Bastelwatte benutzen. Diese besteht aus schadstofffreien Synthetikfasern und ist waschmaschinengeeignet. Aufgrund dieser Eigenschaft hat die Füllwatte einen entscheidenden Vorteil gegenüber den alternativen Styroporkügelchen - denn diese sind nicht waschbar. Mit der Watte als Füllmaterial könnt ihr das gesamte Hundebett in die Waschmaschine werfen und den Schlafplatz des Hundes von Grund auf hygienisch halten. Mal davon abgesehen: Falls euer geliebter Vierbeiner mal sein Hundekissen kaputt machen sollte, habt ihr die kleinen Kügelchen nicht überall in der Wohnung verteilt. Ebenso könnt ihr aber auch Federn aus alten Kissen oder Decken verwenden. Mit der Menge bestimmt ihr das spätere Polstervolumen des selbstgenähten Hundebetts.

Viel Spaß beim Nähen!