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Die Basics der Nähmaschine

Die Basics der Nähmaschine

Wir kennen sie alle, wir lieben sie alle: Unsere Nähmaschine. Doch wie gut wisst ihr wirklich über euer Maschinchen bescheid? 

Hier gibt es Nachhilfe in Sachen Nähvokabeln!

Nadelsystem

Eine Nähmaschinennadel bewegt sich auf und ab und hat neben dem Verbinden zweier Stofflagen miteinander auch noch eine andere wichtige Funktion. Sie dient bei einigen Maschinen ebenfalls als Transporthilfe für Stoffarten, da diese sonst beim Transport nur mit dem Transporteur beschädigt werden können.

Aufbau einer Nadel:

Aufbau einer Nadel

Die Nadel ist wie folgt aufgebaut, es gibt 2 Rillen: eine kurze und eine lange.

Eingefädelt wird von der langen Rille zur Hohlkehle, die lange Rille dient zur Fadenführung und minimiert die Reibung auf den Nähfaden.

Standardmäßig ist schon eine Nadel in den meisten Maschinen enthalten, diese haben eine Stärke von 60-80Nm und sind auswechselbar.

Je nach Stoff Typ kann und sollte diese auch gewechselt werden!

Unterschiedliche Nadel Typen:


Für Gewebe mit hohem Elastananteil (Miederware)

(Verdrängungsspitze breit)

 
Standard für Blindstiche und für sehr gerade Steppnähte (Empfindliche Spitze)

(Verdrängungsspitze schmal)

Z. B. für Jeans oder schwere Gardinen, wird eine Stärke von 90-120Nm empfohlen. Für zarte Stoffe, wie Seide und Organza wird eine Stärke von 60Nm empfohlen.

Je nach Anwendungsbereich, steht dieses aber auch schon auf den entsprechenden Nadelverpackungen drauf, wie z.B. Jeansnadel, Jerseynadel ect.

Dies ist besonders wichtig, da die einzelnen Nadeltypen unterschiedliche Spitzen haben. Denn Nadeln sind nicht einfach nur spitz, sondern haben eine leichte Kugel, welche man aber mit den bloßen Augen kaum erkennen kann.

Bei Jersey ist es wichtig eine Jerseynadel zu nutzen, da die Spitze „kugliger“ ist als zum Beispiel bei einer Jeansnadel. Die Maschenware wird sonst verletzt und Sprengkräuseln können entstehen.

(Sprengkräuselung)

Eine der wenigen spitzen Nadeln, ist die Ledernadel.

           

(Ledernadel-Schneidspitze mit Stichbild)

Transporteur

Auch als Untertransport bezeichnet, wirkt dieser mit dem Druck des Nähfußes zusammen, sodass die Transporteurzähne in das Nähgut haken und es erfassen können. Die Bewegung des angetriebenen Transporteurs bewirkt den Nähgut-Vorschub. (Nadeltransport + Untertransport)

Nähfuß

Der Nähfuß ist aus Metall, sitzt unterhalb der Nadel und hält den Stoff fest. Es gibt einen kleinen Hebel mit dem sich dieser hoch und runter stellen lässt. Der Fuß wird angehoben, bevor der Stoff darunter gelegt wird und zum Nähen wieder gesenkt. Der Standardfuß wird am häufigsten verwendet, daneben gibt es aber noch unzählige andere Füße zum Nähen. Für verschiedene Techniken, wie Quilten, Reißverschlüsse annähen, Knopflöcher nähen und vieles mehr.


 

Dieser Fuß ist vor allem ideal für etwas widerspenstige Stoffoberflächen, wie z.B. Leder, Wachstuch…ect.

(Teflonfuß)


 

Einsatz vor allem beim Übernähen von quer zur Naht verlaufenden Dickstellen. (Quernnähte)

(Gelenkfuß)


 

 Reißverschlussfuß

 

Das ist ein klassischer Reißverschlussfuß, nicht zu verwechseln mit dem Nahtverdeckten – Reißverschlussfuß! Wie der Name schon verrät, ideal um Reißverschlüsse an zubringen. (Reißverschlussfuß)


 

Stichbreite/ Stichlänge:

Stichbreite und Stichlänge

Mit einem Schalter oder Knopf wird die Länge der Stiche variiert. Ein langer Stich kann zum Beispiel als Heftstich verwendet werden um die Stofflagen erst einmal locker miteinander zu verbinden. So etwas ist beim Kräuseln immer sehr hilfreich. Die Stichbreite ist beim geraden Stich unwichtig, diese wird eher für den Zick-Zack Stich benötigt.

Handrad:>

Mit dem Handrad lässt sich die Nadel manuell auf und ab bewegen. Dies ist wichtig, wenn ihr die Naht an engen Stellen wie zum Beispiel Rundungen oder Ecken kontrollieren möchten. Oder um zu verhindern dass das Garn reißt oder sich verknotet.

Rückstich:

Die meisten Maschinen verfügen über den Schalter oder Knopf, mit dem das Rückwärtsnähen eigestellt wird. Es ist die beste Art den Anfang und das Ende einer Naht mit Hilfe dieser Funktion zu sichern. Indem man einfach 3x mal vor und zurück Näht mit ca 3-5 Stichen (kann variieren)

Über die Autorin

Kathrin Flaegel

Ich heiße Kathrin, bin 28 Jahre jung und wohne in der schönsten Stadt der Welt, Hamburg.

Anfang 2011 habe ich mich mit meinem eigenen Onlineshop www.mt-invention.de selbstständig gemacht und nähe viele schöne Sachen für unsere pelzigen 4-Beiner.

Seit 2013 studiere ich Bekleidungstechnik und Management an der HAW in Hamburg. Über einen kleinen Besuch auf meiner Facebook-Seite oder meinen Onlineshop würde ich mich sehr freuen.

Quellen:

Technologie für Bekleidungsberufe

Skript BTM Produktionsmittel

Nähmaschine : © SENTELLO - Fotolia.com
Stichbreite/Länge: http://www.naehmaschinen-discounter.de/
Sprengkräuselung: http://www.groz-beckert.com/website/media/de/media_master_971_low.pdf
Nadeln+Nahtbild: :http://www.groz-beckert.com/website/media/de/media_master_895_low.pdf
Teflonfüßchen: http://naehmaschinenmainz.de/shop/images/product_images/info_images/324_0.jpg
Differantialtransport: Fontaine, Technologie für Bekleidungsberufe, Grundstufe u. Fachstufe 1, Verlag Stam 1992
Gelenkfüßchen: http://nahttechnik.de/Fu%DFGeradeausP127sehrgro%DF,nb_480x360.jpg
Reißverschlussfüßchen: http://www.shop-naehmaschinen.com/images/product_images/original_images/veritas_reissverschlussfuss_alle_klassen.jpg
 

 

 
 
 

 

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